Die GEV52 wird in Situationen eingesetzt, in denen ein Eindringen von Sperrflüssigkeit in das Medium nicht zulässig ist. Sie besteht aus einer doppeltwirkenden Gleitringdichtung und der Sperrflüssigkeit zwischen den Dichtflächen. Die Sperrflüssigkeit befindet sich in einem Dichtbehälter, der unter atmosphärischem Druck steht. Wenn die innere Dichtung leckt, dringt das geförderte Medium in die Sperrflüssigkeit ein, wodurch der Flüssigkeitsstand und der Druck im Dichtbehälter ansteigen.


I. Anwendungsbereich
PLAN 21 System
Wird hauptsächlich in Anwendungen eingesetzt, bei denen die Temperatur im Dichtungsraum gesenkt werden muss, wie beispielsweise bei Pumpen für Heißwasser mit hohen Temperaturen oder Kreiselpumpen in chemischen Prozessen mit erhöhten Medientemperaturen. Dieses System leitet das Medium über eine Drosselstelle vom Pumpenauslass ab, kühlt es über einen Wärmetauscher und leitet es in den Dichtungsraum ein. Es ist für saubere Flüssigkeiten geeignet, deren Temperatur 120 °C nicht überschreitet.
PLAN 52 System
Ein nicht unter Druck stehendes System, das Pufferfluid für tandemförmige Gleitringdichtungen bereitstellt und hauptsächlich in Anwendungen verwendet wird, bei denen geringe Leckagen zu Kontamination führen könnten, wie beispielsweise bei Zentrifugen in der pharmazeutischen Industrie oder Mischgeräten in der Lebensmittelindustrie. Dieses System führt das Pufferfluid aus einem Behälter unter Atmosphärendruck, typischerweise bei Umgebungsdruck, zu.
PLAN 53A System
Ein unter Druck befindliches Doppelsiegelsystem für gefährliche, toxische oder kristallisierungsfähige Medien, üblicherweise in petrochemischen Hydrierungseinheiten und pharmazeutischen Reaktoren eingesetzt. Dieses System verwendet einen stickstoffgedruckten Akkumulator, um einen stabilen Isolationsfluiddruck zu erhalten, der typischerweise 0,15 0,2 MPa höher ist als der Druck des Prozessmediums.
Plan 53B-System
Ein äußerlich unter Druck befindliches Isolationssystem mit hydraulischer Quelle, geeignet für Anwendungen, bei denen die Stickstoffversorgung fehlt oder höhere Druckbedingungen erforderlich sind, wie Offshore-Plattformen oder Fernöltransferpumpen. Dieses System verwendet eine externe hydraulische Pumpe zur Druckentwicklung mit einem maximalen Betriebsdruck von 10 MPa.
II. Anwendungsverfahren
Vorbereitung vor Inbetriebnahme
- Überprüfen Sie alle Rohrverbindungen auf Dichte und stellen Sie sicher, daß Instrumente wie Druckmessgeräte und Höhenanzeiger funktionieren.
- Für PLAN 52 füllen Sie den Pufferbehälter über das Lüftungsventil auf 80% Kapazität.
- Für Plan 53A/B benutzen Sie eine spezielle Ölpumpe, um zu zirkulieren und zu entlüften, bis sich der Druck stabilisiert.
Druckeinstellung und -anpassung
- Bei PLAN 53A das Stickstoff-Druckminderungsventil auf den Sollwert einstellen.
- Bei PLAN 53B die Hydraulikpumpe aktivieren und den Druck schrittweise auf den Sollwert erhöhen.
- Nach der Druckeinstellung aller Systeme 30 Minuten beobachten, um Stabilität sicherzustellen.
Betriebsüberwachung
- PLAN 21: Differenzdruck des Wärmetauschers überwachen, normale Schwankungen dürfen 0,15 MPa nicht überschreiten.
- PLAN 52: Puffermitteldruck überwachen, normale Schwankungen innerhalb von ±5 % des Sollwerts.
- PLAN 53A: Stickstoffdruck überwachen, normale Schwankungen innerhalb von ±0,05 MPa des Sollwerts.
- PLAN 53B: Hydraulikdruck überwachen, normale Schwankungen innerhalb von ±2 % des Sollwerts.
Routinemäßige Wartung
- Wöchentlich: Farbe und Klarheit der Isolierflüssigkeit prüfen; bei Trübung sofort ersetzen. Alle Rohrverbindungen mit Seifenlösung auf Lecks überprüfen.
- Monatlich: Kalibrieren Sie die Druckmessgeräte. Für Plan 52: Reinigen Sie das Lüftungsventil.
III. Behandlung häufiger Probleme
PLAN 21 Verringerte Kühlleistung
- Überprüfung, ob der Kühlwasserdurchfluss 80% des Konstruktionswerts erreicht oder übersteigt.
- Überprüfen Sie den Differenzdruck des Wärmetauschers; wenn er 0,1 MPa übersteigt, sauber.
- Überprüfen Sie die Temperatursensorgenauigkeit.
PLAN 52 Übermäßiger Verbrauch von Pufferflüssigkeit
- Kann auf geringfügige primäre Dichtungsleckagen oder verstopftes Tankventil hinweisen.
- Färben Sie die Leckagepunkte an.
- Prüfen und ersetzen Sie die 0,5 μm Filterpatronen.
Plan 53A/B Druckstörungen
- Wenn der Druck kontinuierlich abfällt, zuerst den Stickstoffdruck prüfen.
- Wenn der Stickstoffdruck normal ist, auf Leckage der Sperrflüssigkeit untersuchen, insbesondere an Wärmetauschern.
- Wenn der Stickstoffdruck abnormal ist, die Membran im Speicher ersetzen.
IV. Vorsichtsmaßnahmen
Sicherheitsanforderungen
- Bei PLAN 53A-Systemen darf Sauerstoff nicht als Gasquelle verwendet werden.
- Für den Einsatz bei Schwefelwasserstoff müssen spezielle Sperrflüssigkeiten verwendet werden.
- Sicherheitsventile während des Betriebs regelmäßig überprüfen.
Anpassungsfähigkeit an die Umwelt
- In arktischen Regionen müssen PLAN 53B-Systeme mit elektrischer Heizung ausgestattet sein.
- In tropischen Regionen die Kühlleistung von PLAN 21 um 30 % erhöhen.
Notfallreaktion
- Das System sofort herunterfahren, wenn der Druck abrupt auf null fällt.
- Notkühlung aktivieren, wenn die Temperatur der Sperrflüssigkeit 90 °C überschreitet.
V. Technische Supportleistungen
Das Unternehmen verfügt über einen Notfallreaktionsmechanismus für Kundendienstleistungen. Ziehen Sie stets das Installations- und Wartungshandbuch des jeweiligen Modells zurate, wenn Sie arbeiten. Setzen Sie sich bei besonderen Betriebsbedingungen umgehend mit unserem Ingenieurteam in Verbindung, um technische Unterstützung zu erhalten.
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